Das eine das Herz zu sehr geöffnet,

das andere verschlossenen, es spürend aber sich nicht trauend es zu öffnen.

Die Sehnsucht plagt sie beide, doch ihre Welten liegen fern auseinander.

Eine Brücke zu bauen erscheint wie eine statische Unmöglichkeit.

Das eine Herz ist offen, zu verletzbar, es hatte Zeiten des Verschlossen Seins hinter sich, in dem es sein Fühlen verlor. Irgendwann fand es dies wieder, jemand half ihm dabei und auch wenn das offene Herz Schmerz und Leidenschaft zugleich bedeutet, möchte es den Mut haben, offen zu bleiben.

Das andere im Chaos seiner selbst sich suchend, tief verschlossen und doch spürt es sich manchmal, doch die Angst vor dem Schmerz ist zu groß, besser es betäubt sich um es nicht zu spüren und wirft sich in den Tumult um sich abzulenken. Doch immer wieder ist das Herz sehr traurig. Doch es ist gut geschützt.

Eine Brücke zu bauen erscheint wie eine statische Unmöglichkeit.

Das verschlossene möchte das offene nicht verletzten, also gehen sie beide ihrer Wege allein.

Sie verabschieden sich, liegen sich sehnsüchtig in den Armen, vergießen Tränen, die einen nass die anderen trocken, sie küssen sich weil sie nicht anders können und trennen sich bevor die Gefahr droht zu verschmelzen. Beide haben sie unendliche Angst, Angst vor Verletzung.

Zwei Königskinder so unterschiedlich wie Tag und Nacht und doch tragen sie die gleiche Angst in sich.

Eine Brücke zu bauen erscheint wie eine statische Unmöglichkeit, denn die Angst bietet kein Fundament auf das man sie bauen kann.

So küssen sie sich und gehen ihrer Wege……..

Aus dem offenen Herzen fließen die Tränen, wie es dem geschlossenen geht weiß es nicht…

 

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